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Modems kaufen – zuverlässiger Internetzugang über DSL, Kabel und Glasfaser

Das Modem ist die Brücke zwischen dem Anschluss des Internetanbieters und Ihrem Netzwerk. Es wandelt das Signal des Übertragungsmediums – ob Telefonleitung, Koaxialkabel oder Glasfaser – in ein standardisiertes Ethernet-Signal um, das Router, Gateways und Switches weiterverarbeiten können. Bei OMG.DE finden Sie Modems für alle gängigen Anschlussarten von bewährten Herstellern wie AVM FRITZ! und DrayTek – für den Einsatz im Büro, im Gewerbe und in professionellen IT-Infrastrukturen.

Was macht ein Modem – und was nicht?

Ein reines Modem übernimmt ausschließlich die Signalumwandlung: Es stellt die physische Verbindung zum Internetanbieter her und liefert am Ausgang ein Ethernet-Signal. Routing, Firewall, WLAN und DHCP sind keine Aufgaben des Modems – diese Funktionen übernimmt ein nachgelagerter Router oder ein Gateway. Viele Geräte kombinieren Modem und Router in einem Gerät (sogenannte Modem-Router oder Gateways) – in professionellen Umgebungen werden Modem und Router jedoch oft bewusst getrennt, um mehr Kontrolle und Flexibilität zu haben.

Die wichtigsten Modem-Typen im Überblick

DSL-Modem (ADSL, VDSL, VDSL2)

DSL-Modems nutzen die vorhandene Telefonleitung (Kupfer) für die Internetverbindung. ADSL ist der ältere Standard mit Downloadraten bis zu 16 Mbit/s, VDSL und VDSL2 erreichen bis zu 100 Mbit/s bzw. 250 Mbit/s (mit Vectoring). DSL ist in Deutschland noch weit verbreitet – besonders in Gebieten, die noch auf den Glasfaserausbau warten. Ein reines DSL-Modem ohne integrierte Router-Funktion wird typischerweise zusammen mit einem separaten Business-Router oder Gateway betrieben.

Kabelmodem (DOCSIS)

Kabelmodems nutzen das Koaxialkabel-Netz der Kabelanbieter für die Internetverbindung. Der aktuelle Standard DOCSIS 3.1 ermöglicht Downloadraten von bis zu 1 Gbit/s und mehr. Kabelanschlüsse sind besonders in städtischen Gebieten eine schnelle und stabile Alternative zu DSL – vorausgesetzt, das Kabelnetz ist im jeweiligen Gebäude vorhanden.

Glasfaser-Modem / ONT (Optical Network Terminal)

Beim Glasfaser-Direktanschluss (FTTH – Fibre to the Home) liefert der Netzbetreiber ein Glasfaserkabel bis in das Gebäude. Ein ONT (Optical Network Terminal) oder Glasfaser-Modem wandelt das optische Signal in ein Ethernet-Signal um, das anschließend von Router oder Gateway weiterverarbeitet wird. Mit Glasfaseranschlüssen sind symmetrische Verbindungen von 100 Mbit/s bis zu mehreren Gbit/s möglich.

Modem-Router-Kombination

Viele Geräte vereinen Modem, Router, Firewall und WLAN in einem einzigen Gerät – wie die bekannten AVM FRITZ!Box-Modelle. Das ist praktisch für kleinere Umgebungen, bei denen einfache Handhabung im Vordergrund steht. In professionellen Netzwerken wird die Modem-Funktion jedoch häufig von Router und Gateway getrennt, um die volle Kontrolle über Routing, Firewall und Netzwerksegmentierung zu behalten.

Modem in der professionellen IT-Infrastruktur

Im professionellen Umfeld wird das Modem gezielt als reines Übergabegerät eingesetzt: Es empfängt das Signal des Internetanbieters und gibt es per Ethernet an den nachgelagerten Business-Router oder das Gateway weiter. Diese Trennung bietet mehrere Vorteile:

  • Flexibilität – Router und Firewall können unabhängig vom Modem gewählt, ausgetauscht und konfiguriert werden
  • Kontrolle – der Router übernimmt alle Netzwerkfunktionen ohne Einschränkungen durch eine integrierte Modem-Firmware
  • Skalierbarkeit – bei einem Anbieterwechsel oder Anschluss-Upgrade wird nur das Modem getauscht, der Router bleibt unverändert
  • Multi-WAN-Fähigkeit – mehrere Modems (z. B. DSL + Kabel) lassen sich an einen Multi-WAN-fähigen Router anschließen für Redundanz und Lastverteilung

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Anschlussart des Internetanbieters

Entscheidend ist zunächst, welche Art von Anschluss Ihr Internetanbieter bereitstellt – DSL, Kabel oder Glasfaser. Das Modem muss zum jeweiligen Übertragungsstandard passen.

Kompatibilität mit dem Anbieter

Nicht jedes Modem funktioniert mit jedem Anbieter. Achten Sie auf die Freigabeliste des jeweiligen Herstellers oder fragen Sie bei Ihrem Anbieter nach, welche Modems offiziell unterstützt werden.

Reines Modem oder Kombination?

Für professionelle Umgebungen mit eigenem Router oder Gateway empfiehlt sich ein reines Modem ohne integrierte Router-Funktion – oder ein Kombigerät, das sich in den „Bridge-Modus" (IP-Passthrough) versetzen lässt, sodass der eigene Router die vollständige Kontrolle übernimmt.

Unsere Marken im Überblick

AVM FRITZ!

AVM FRITZ!-Geräte sind in Deutschland führend – ob als DSL-Modem-Router-Kombination (FRITZ!Box) oder als reines DSL-Modem. Sie zeichnen sich durch einfache Bedienung, regelmäßige Firmware-Updates und zuverlässige Kompatibilität mit deutschen Internetanbietern aus. Im Bridge-Modus lassen sie sich problemlos mit einem separaten Router oder Gateway kombinieren.

DrayTek

DrayTek bietet speziell auf den professionellen Business-Einsatz ausgelegte DSL-Modems und Modem-Router, die sich besonders gut für den Betrieb hinter einem separaten Firewall-Gateway eignen. Starke VPN-Funktionen, Multi-WAN-Unterstützung und zuverlässige Leistung machen DrayTek zu einer bewährten Wahl für KMU und IT-Systemhäuser.

Sie sind unsicher, welches Modem zu Ihrem Internetanschluss und Ihrer bestehenden Netzwerkinfrastruktur passt? Unser Vertriebsteam hilft Ihnen gerne weiter und sorgt dafür, dass Modem, Router und Gateway optimal zusammenarbeiten.